Auf der Suche… nach Geld!

Wir haben für Autsch! nie direkt nach Spenden gefragt. Nun kommt aber die Zeit, wo das kontinuierliche Filmemachen teuer wird.

Autsch! wird fertiggestellt, egal was die Umstände sind – und zwar auf No Budget-Ebene. Auch die Orchesteraufnahmen werden wahrscheinlich kostenfrei bleiben.

Tim (2. Kameramann) und ich sitzen nun aber schon an unserem 3. Projekt, Wasser, ein atmosphärischer Kurzfilm über einen apathischen Mann, der das Verschwinden seiner Frau mit Wasser assoziiert. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit.

Nun würden wir gerne um eine kleine Spende bitten. Das aber in dem kontrollierten, sicheren Rahmen eines Crowdfunding-Projekts.
Das bedeutet, dass wir nur ca. einen Monat Zeit haben, unser Ziel von mindestens £500 zu erreichen. Wenn ihr Geld in das Projekt investiert, wird dieses erst bei erfolgreicher Finanzierung (das Erreichen unseres Limits) abgebucht und uns ausgezahlt. Ansonsten bleibt die Spende unangerührt.

Für jede Spende geben wir Belohnungen aus. Ab £20 Spende erhaltet ihr zum Beispiel eine exklusive Online-Vorschau des Films bevor des offiziellen Erscheinungtermins. Ab £30 gibt’s eine DVD dazu, und so weiter.

Seht gerne mal nach, auf:
http://www.crowdfunder.co.uk/investment/wasser-short-film-1120

Wir zählen auf Euch! Bitte helft uns, Wasser zu realisieren!

Jedes Pfund zählt.

Danke!

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Orchesteraufnahmen

Jaja, ich weiß – es gibt kaum Aktualisierungen, und regelmäßig fragt man sich, ob das Projekt nun doch ‘tot’ sei.
Nein!

In genau zwei Wochen, am 7. November, geht’s ins Studio für die Orchesteraufnahmen. Das Orchester probt nun schon seit einigen Wochen alle Musikstücke. Und am 7. müssen sie dann marathonmäßig alles spielen. Da auch das Studio kostenfrei organisiert wurde, sind wir zeitlich natürlich sehr begrenzt, und haben momentan nur eine Session gebucht, einen vollen Tag. Das ist aber gar nicht viel, schließlich müssen für jedes einzelne Instrument ein oder mehrere Mikrofone aufgebaut werden; auch die Musiker müssen sich erst warmspielen, und letztendlich  ist alles davon abhängig, ob und wie sehr sich mal jemand verspielt.

Denn sollte es mal einen Fehler geben (die Technik mal ausgenommen), dann kann das Instrument womöglich auch leise auf einem Mikro des daneben sitzenden Musikers zu hören sein. Und dann kann man die Stelle nur schwer reparieren.

Das bedeutet, dass wir im Grunde einen stressigen Tag haben werden, und dennoch konzentrirt und präzise arbeiten müssen.

Ich werde anewesend sein, um die Moral hochzuhalten, allen einmal persönlich danken zu können, und vor allem eine solche Aufnahme mal mitzuerleben. Praktisch gesehen habe ich keine weitere Funktion – Samal als Komponist gibt eher Input, und der Rest ist Sache für den Dirigenten und den Aufnahmeleiter.

Damit alle etwas von dem Tag haben, haben wir jetzt eine Crew zusammengestellt, die ein EPK (Electronic Press Kit) oder auch Making Of erstellen wird. Jolien wird Regie führen, und mit einem selbsternannten Team um uns herumhuschen, Impressionen aufnehmen, und einige von uns Interviewen.

Das resultierende Video laden wir hier natürlich dann ein paar Tage später für euch hoch!

Wenn alles gut geht sollte Autsch demnach dieses Jahr gerade noch so fertig werden. Datumstechnisch möchte ich das Erscheinungsjahr dann aber auf 2013 setzen, dann haben wir alle mehr davon.

Soweit aus London!

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Sound & Ton & Musik

 Die Postproduktion wird doch nochmal komplexer wieder aufgenommen als gedacht.

Während wir auf der Suche nach Musikern für die Filmmusik waren, haben wir viel mehr gefunden. Abgesehen von einem ganzen Orchester und einem Tontechniker mit eigenem Studio, mit denen wir Sámals komponierte Stücke aufnehmen werden, haben wir noch sehr viel Glück gehabt.

Phil Aichinger und sein Assistent Richie Lee Simon haben sich großzügigerweise bereit erklärt, Autsch! tontechnisch noch einmal komplett zu überarbeiten. Die Festplatte ist schon in deren Besitz, und in zwei Wochen geht’s ins Studio. Dann werden alle Probleme mit dem Ton von einem professionellen Team behoben (jaja, das woran alle gemängelt haben, und was mir ja auch bekannt war).

Die beiden Sounddesigner beheben dann also nicht nur Mängel und arbeiten an der tontechnischen Stimmung des Films, sondern runden sozusagen die gesamte Postproduktion nochmal etwas ab. Neben schöner, mitreißender Musik können wir also auch noch perfekten und effekthaften Ton erwarten.

Dann fehlen im Grunde nur noch einige Anpassungen in Sachen Schnitt und Farbkorrektur (die nochmal neu in Angriff genommen werden soll), und dann ist der Film endlich Festivalreif.

Es bleibt spannend.
Und der Film wird dank neuem Sounddesign auch spannender.
Und dank neuer Musik noch spannenderer.

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Die Filmmusik

 Ich dachte es wäre mal wieder Zeit, den aktuellen Stand der Dinge durchzugeben.

Während ich noch häufig an unsere gelungene private Team-Premiere zurückdenke, ist unser Komponist Sámal Jákup Jakobsen sehr aktiv. Mehrmals die Woche habe ich im letzten Monat e-Mails mit den neusten Noten bekommen. Insgesamt hat er jetzt 12 Stücke komponiert.

Die groben computergenerierten MIDI-Audiodateien klingen sehr vielversprechend! Da nun alle Stücke geschrieben wurden, sind wir auf der Suche nach Musikern. Das ist sehr viel schwieriger als es zunächst klingt, denn wir brauchen eine ganze Menge.

Das Orchester wird aus folgenden Instrumenten bestehen:

  • 1 Oboe
  • 1 Englischhorn
  • 1 Klarinette
  • 1 Bassklarinette
  • 1 Fagott
  • 2 Trompeten
  • 1 Posaune
  • 1 Tuba
  • 2 Geigen
  • 1 Bratsche
  • 1 Cello
  • 1 Snare
  • 1 Glockenspiel

Zusätzlich kommen noch einige weitere Instrumente dazu, u.a. eine Gitarre, die Sámal dann selbst spielen wird.

Während die Suche nach Musikern noch etwas mühselig ist, haben wir studiotechnisch tolle Unterstützung. Ein Studiotechniker hat uns einen Spottpreis gemacht (er liebt die Creative Commons-Kultur). Das gesamte Orchester wird für ein paar Tage in das Studio kommen für gemeinsame Aufnahmen. Zusätzlich zu den Aufnahmen wird der Studiotechniker auch noch das Mischen übernehmen. Nebenbei erwähnt hilft er uns zudem bei unserer Suche nach Musikern.

Einen festen Studiotermin gibt es noch nicht; es wird Ende April angepeilt.

Man darf weiterhin gespannt sein - es wird großartig!

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Private Premiere

 Es ist endlich soweit!

Nach vielem Hin und Her, einigen Aenderungen in der Postproduktion, und radikalem Umschnitt des Films ist es nun endlich soweit, die private Team-Premiere anzukuendigen!

Alle Crew&Cast-Mitglieder, Sponsoren, Unterstuetzer und Helfer sollten eine Einladung per E-Mail bekommen haben. Falls jemand ungluecklicherweise vergessen wurde – hierfuer entschuldige ich mich im Voraus schonmal sehr – wuerde ich die Betroffenen gerne bitten, sich kurz bei mir zu melden.

Nun aber zur Hintergrundgeschichte.
Nachdem ein Cutter in Hamburg gefunden wurde, musste dieser unter anderem aus zeitlichen Gruenden das Projekt doch wieder abgeben. Weshalb ich letztendlich beschlossen habe, den Schnitt nun doch in die eigenen Haende zu nehmen.

Nach mehr als 5 Monaten fuehle ich auch genug Distanz zum Projekt, um mich an die Postproduktion zu wagen. Hierbei wurde aber auch radikal an den Film gegangen. Szenen wurden drastisch gekuerzt, auf die Essenz hin getrimmt, oder auch rausgeworfen. Was uebrig bleibt ist ein viel staerkerer Plot, und ich hoffe das Ergebnis wird den meisten gefallen.

Den Film farblich zu gestalten macht Spass – was man mit Farbkorrektur und vor allem Grading noch alles aus den Bildern herausholen kann, und wie man ganze Szenen beeinflussen kann ist toll.

Ein Musiker aus London sitzt gerade am Soundtrack zum Film. Dieser wird gross – ein Orchester soll gebildet werden, und im naechsten Jahr geht es dann ins Studio fuer Aufnahmen. Weil dieser Prozess aber auch so Zeit- und Arbeitsintensiv ist, wird die Musik fuer die Team-Premiere leider noch nicht fertig sein. So muessen wir also auf andere Musikstuecke zurueckgreifen. Das ist zwar schade, aber dafuer haben wir auch im Januar schon unsere Premiere, anstatt noch ein weiteres Jahr auf den Film warten zu muessen.

Man darf auf jeden Fall auch nach der Premiere noch auf den Film gespannt sein!

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Der Schnitt hat begonnen!

Nachdem jetzt ein Cutter in Hamburg gefunden werden konnte, der Autsch! schneidet, geht es seit einer Woche wieder ordentlich vorwärts.

Christian Grundey
Christian Grundey aus Hamburg

Christian Grundey stellt sich im Moment der verantwortungsvollen Aufgabe, Material von 17 Drehtagen durchzuarbeiten, welche 810 GB Daten repräsentieren.

Was nun geschieht

Sobald Christian den ersten Zusammenschnitt fertig kann, wird das Ganze zusammen mit dem Regisseur durchgesprochen. Nach eventuellen Änderungen fängt dann erst der zeitaufwändige Teil der Postproduktion an: Ein Musiker wird den Film untermalen, ein Sounddesigner sich der Tonspuren und -mischung annehmen, die Spezialeffekte werden in einigen Szenen eingefügt und viel Retuschierarbeit steht bevor.

Dann geht das Projekt zurück zu Christian, der den letzten Feinschliff übernimmt. Anschließend geht's dann noch zur Farbkorrektur, bis dann die DVD und die BluRay erstellt werden können.

Und dann... ab ins Kino!

Wie lange das aber noch alles dauern wird, ist schwer abzusehen. Schließlich arbeiten alle unentgeltlich am Filmprojekt, und müssen neben ihrer Arbeit für den Film auch noch brotverdienenden Arbeiten nachgehen. Wenn's aber genauere Infos gibt, werden sie natürlich sofort hier erscheinen.

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Postproduktion geht voran

Während der Schnitt des Films noch etwas warten muss, geht die Postproduktion im Allgemeinen aber schon voran. Neben der Titelanimation für das Produktions-Studio, der Synchronisierung aller Clips und das Vorbereitens für den Cutter werden nun auch schon einige visuelle Effekte in Angriff genommen.

So zum Beispiel die Nachrichtenstudios. Unsere Greenscreen-Aufnahmen eignen sich glücklicherweise wunderbar für schöne Nachrichtenszenen. Hier ein kleines Bildschirmfoto frisch aus der Montagehalle.

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Bildschirmfoto von der Postproduktion. Manfred Schmidt als Nachrichtensprecher.

Weitere Informationen zum Verlauf der Arbeit und Bilder aus dem Studio demnächst. Es bleibt spannend!

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Teaser-Trailer fertig!

 So, es ist soweit! Das erste Material wird publik gemacht... freut Euch auf einen tollen kurzen Teaser als Appetizer. Nun geht's los auf Cutter-Suche...

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Fortschritt

Was geschieht nun? Im Moment arbeite ich an einem Teaser. Ein Teaser ist eine Art Trailer, der aber keine Szenen aus dem Film enthält, sondern lediglich Extra-Material. Gemacht wird dieser, um Spannung aufzubauen und das Endprodukt - obwohl noch weit davon entfernt - schonmal anzukündigen und bekannt zu machen.

Zusätzlich soll uns dieser Teaser helfen, einen Cutter für den Film zu finden. Mit dem Teaser hat man dann schon eine Richtlinie und ein Beispiel für das Endprodukt vorliegen, und der Cutter weiß genauer, worauf er sich ggf. einlässt.

Dieser Teaser - eine Psychologenszene - ist momentan in Arbeit und wird demnächst erscheinen. Von den Dreharbeiten berichtet übrigens auch der Weser Kurier. Den Online-Artikel kann man hier einsehen.

Seht doch auch mal auf der Foto-Seite nach, diese wird regelmäßig aktualisiert und aufgefrischt.

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Ende der Dreharbeiten

 Nach 17 Tagen anstrengendem, aber erfüllendem Dreh sind die Dreharbeiten nun endlich abgeschlossen. Was jetzt kommt, ist aber noch aufwändiger: Die Postproduktion. Neben Schnitt muss dann auch noch Ton, Musik, Farbkorrektur, Feinschnitt, Special Effects, Titelanimationen und so weiter gemacht werden. Zwei Monate werden hier mindestens ins Land ziehen.

Aber allgemein lief alles viel besser als erwartet: Das Material sieht wunderschön aus, alle Szenen konnten mehr oder weniger komplett gedreht werden (und das sogar im Zeitrahmen!) und Unmögliches wurde durch etwas Improvisation wieder möglich gemacht. So wurde beispielsweise eine Szene mit einem Wasserspender am Set umgeschrieben zu einer Situation auf einer öffentlichen Toilette. Klingt seltsam, ist aber super geworden!

An dieser Stelle möchte ich mich nun auch nochmal bei dem gesamten Team herzlich bedanken. Die recht zusammengewürfelte Gruppe hat bestens zusammen gearbeitet, ohne jegliche Probleme. Schon am ersten Drehtag (wo wir ein Haus abbrennen lassen haben, natürlich nur durch SFX) haben alle schnell zusammengefunden, und in den folgenden Tagen hat sich ein starkes Team gebildet.

Danke!

Vielen Dank auch an alle anderen engagierten Mitläufer, die uns durch Sponsoring oder durch das Vorbeibringen eines Kuchens unterstützt haben, sowohl moralisch als auch materiell.

Bis demnächst mit etwas Material und Fotos,
Rafael

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